Schlussbemerkung

Wissenschaftliches Arbeiten – leicht gemacht? Nein, ganz bestimmt nicht. Das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit wird immer ein hartes Stück Arbeit bleiben, sofern man es ernsthaft betreibt. Es wird immer Phasen der Euphorie, aber auch der Frustration geben. Auch Zeitdruck und Stress, Arbeitseinsätze bis in die tiefe Nacht gehören mitunter dazu, selbst bei sorgfältigster Planung.

Aber, – und ich hoffe, das deutlich gezeigt zu haben – es gibt Techniken und Hilfsmittel, die das Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit leichter machen. Die helfen, den Überblick zu bewahren, Zeit zu sparen und die herausgearbeiteten Ergebnisse besser darzustellen. Ich möchte sogar behaupten, ohne diese Techniken und Hilfsmittel ist es eigentlich nicht möglich, wirklich wissenschaftlich zu arbeiten.

Auch die Vorgaben und Regeln, die einzuhalten sind, erleichtern die Arbeit. Sie sorgen dafür, dass ich nicht groß nachdenken muss über Formalien und mich so ganz auf die inhaltlichen Dinge konzentrieren kann. Der Umgang damit ist, wie die Beherrschung der Arbeitstechniken erlernbar und letztendlich eine Frage der Übung. Und wenn die Arbeit geschafft ist, darf man ruhig ein bisschen stolz auf sich sein.

Sicher konnten im Rahmen dieses Leitfadens nicht alle Aspekte des Schreibens einer wissenschaftlichen Arbeit aufgeführt werden. Ich habe mich ganz bewusst auf die Dinge konzentriert, die meiner Auffassung nach für Unerfahrene wichtig sind. Zur Vertiefung empfehle ich die Lektüre eines der Standardwerke, z. B. die sehr ausführliche Einführung von Rückriem/Stary/Franck. Und wer noch Fragen hat, darf sich ruhig auch an das „Nachhilfe“-Forum wenden.

Bleibt mir nur noch, Neugier, Mut und auch etwas Spaß beim Schreiben der ersten wissenschaftlichen Arbeiten zu wünschen. Vielleicht hilft ja dieser kleine Leitfaden, die Arbeit leichter zu machen und auch etwas leichter zu nehmen.